IKF-News September 2016
Mein Studium am IKF - Erfahrungsbericht von Laura Angeli

„Die intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema meiner Master-Thesis hat mir zu verstehen gegeben, wie wichtig es ist, sich für ein Thema mit Herz und Verstand zu entscheiden. Durch das Befassen mit einem persönlichen Herzanliegen konnte ich meine Master-Thesis völlig im „Flow“ schreiben, ganz ohne einen Zustand des Stockens“, Laura Angeli, MBA Transkulturelle Kommunikation & Management

IKF: Was ist Ihr beruflicher und ausbildungstechnischer Hintergrund?
Laura Angeli: Nebst einer kaufmännischen Bildung in einem juristischen Bereich habe ich mich durch meine langjährige Arbeitserfahrung im Bereich der Migration fachspezifisch weitergebildet. Ich arbeitete vorwiegend in Projekten und in der Fallführung in Zusammenarbeit mit kantonalen Migrationsbehörden, NPO und anderen Anspruchsgruppen aus dem internationalen Arbeitsumfeld. So kam ich mit den verschiedensten Kulturen der Welt und deren Schicksale in Berührung. 

IKF: Wieso haben Sie sich für ein Studium am IKF entschieden? 
Laura Angeli: Aus Interesse an den Themen der interkulturellen und transkulturellen Kommunikation und dem Wunsch, meine Fähigkeiten zu vertiefen und über fundierte Methodenkenntnisse zu verfügen, die ich so in meine Berufspraxis einfliessen lassen konnte. Desweiteren überzeugte mich die Tatsache, dass ich die einzelnen CAS auch gezielt auf meine Interessen und Ziele hin kombinieren konnte.

IKF: Sie haben am IKF den Master in Transkultureller Kommunikation & Management abgeschlossen. Was war Ihre Motivation und der Grund für diesen Titel? Für welche drei Zertifikatskurse haben Sie sich entschieden? 
Laura Angeli: Ich wollte meine Handlungsfähigkeiten erweitern, um zum Beispiel zu einem späteren Zeitpunkt auch Beratungsmandate in den Bereichen von Transkultureller Kommunikation und Management wahrnehmen zu können. Bewusst habe ich mich unter anderem aufgrund der Theorie-Praxis-Kombination für den CAS Transkulturelle Kommunikation & Kooperation entschieden. Mit dem CAS Personal Leadership wollte ich anschliessend mein Stärkenprofil besser kennenlernen und meine Persönlichkeit reflektieren. Die Coaching-Einheiten durch das IKF, in welchen die Erfahrungen reflektiert und die persönlichen Kompetenzen vertieft wurden, waren dabei durchaus hilfreich. Der CAS Interkulturelles Projektmanagement & Teamführung hat mir schliesslich die Möglichkeit gegeben, die erworbene Theorie direkt an einem potentiellen Projekt zu üben und dieses in die Umsetzungsreife zu bringen. Die Erfahrung zu machen, dass bei internationalen Projekten Menschen aus diversen Fachgebieten und Kulturen mit oft unterschiedlichen Werten und Interessen zusammenkommen, war dabei besonders interessant. Zudem schätzte ich das Erlernen der Methoden eines systemischen Leadership und systematischen Management.

IKF: Würden Sie uns gerne mehr über Ihre Masterarbeit erzählen? 
Laura Angeli: Die intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema meiner Master-Thesis „Methoden der interkulturellen Zusammenarbeit - Eine Analyse über die kulturspezifischen Unterschiede der Schweiz und Italien und eine Vorbereitung auf eine Kooperation“ hat mir zu verstehen gegeben, wie wichtig es ist, sich für ein Thema mit Herz und Verstand zu entscheiden. Durch das Befassen mit einem persönlichen Herzanliegen konnte ich meine Master-Thesis völlig im „Flow“ schreiben, ganz ohne einen Zustand des Stockens. Durch meine langjährige Berufserfahrung, meine Biografie und dem erworbenem Wissen am IKF war es möglich, mein gesamtes Know-how miteinander zu verbinden. Die empirische Untersuchung für die Master-Thesis brachte mir weitere interessante Erfahrungen auf diesem Gebiet, wie zum Beispiel die Erkenntnis der unterschiedlichen Interpretation der Fragestellungen in den beiden befragten Ländern. Es wurden Mitarbeiter von international tätigen Unternehmen in der Schweiz wie auch in Italien befragt. Die Rücklaufquote der Fragebögen war hoch und es zeigte sich, dass die Fragestellungen bei den Befragten auf grosses Interesse stiess. Rückblickend bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, einen persönlichen Bezug und Interesse zum Thema zu haben, um wirklich aus dem Vollen zu schöpfen und die strengen Phasen mit Hochs und Tiefs eher mit einem positiven als mit einem negativen Gefühl meistern zu können.

Das Feedback nach Abschluss der Arbeit war hervorragend. Immer wieder zeigen sich Personen an meiner Arbeit interessiert, wodurch sich auch neue berufliche Kontakte ergeben haben.


IKF: Wie konnten Sie das Wissen und die Kompetenzen, die Sie am IKF im Rahmen der von Ihnen absolvierten Zertifikatskurse entwickelt haben, für sich nutzen?
Laura Angeli: Vieles habe ich gleich in die Praxis meines beruflichen Alltags umgesetzt. In Bezug auf die Beziehungen zu den verschiedenen Schlüsselpersonen habe ich bewusster und sensibler in die Kommunikation und in den Umgang mit ihnen investiert. Der CAS Personal Leadership zum Beispiel hatte zudem eine effektive und motivierende Wirkung für Führungsaufgaben auf mich. 

IKF: Wem würden Sie diese Kurse empfehlen?
Laura Angeli: Wir sind durch die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft und den wachsenden Zahlen der Einwanderung immer mehr mit anderen Kulturen und fremden Umgangsformen konfrontiert. Somit würde ich diese Kurse in erster Linie sicher allen Personen empfehlen, die in einem internationalen und multikulturellen Arbeitsumfeld arbeiten.

Jedoch finden vielfältige Begegnungen und Interaktionen von Menschen unterschiedlichen Hintergrunds fast in jedem Arbeitsbereich statt. So ist es sicher nie falsch, über eine interkulturelle Kompetenz zu verfügen. Sie ist die Basis für ein angemessenes Handeln, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mit Erfolg begegnen wollen, sowie die Schlüsselkompetenz einer global vernetzten Welt.


IKF: Hat sich Ihre berufliche Laufbahn durch Ihr Studium am IKF verändert? 
Laura Angeli: Das Studium hat meine Laufbahn bereichert. Das erworbene Wissen kann ich mit meinen Sprachkenntnissen und der langjährigen Arbeitserfahrung optimal verbinden, wodurch sich neue Wege eröffnet haben.

IKF: Werden Sie das am IKF erlernte Wissen auch künftig einsetzen? 
Laura Angeli: Auf jeden Fall. Ich reflektiere das erworbene Wissen immer wieder und versuche so, Methoden in den beruflichen Alltag einzubringen. Ich habe ein gutes Gespür für Menschen, Systeme und Kulturen entwickelt. Aktuell verfasse ich für eine italienische Zeitschrift gerade einen Artikel über die Wichtigkeit der kulturellen Vielfalt und der Investition in den interkulturellen Dialog mit Hinblick auf Projektmanagement.

IKF: Was hat Ihnen am Studium am IKF besonders gefallen?
Laura Angeli: Das Antreffen von hochmotivierten Dozenten und Studienkollegen sowie das Lernen im Austausch durch einen aktiven Dialog. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis war stets gegeben, weshalb ich vieles umsetzen und bewirken konnte. Das hat mich während des ganzen Studiums auch sehr motiviert.

IKF: Herzlichen Dank für diesen spannenden Einblick, liebe Frau Angeli! 
Institut für Kommunikation & Führung IKF
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